Grundplatte mit Radio-Drehkondensator für die faltbare Magnetic-Loop

 

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Diese Grundplatte für Magnetic Loop Antennen ist viel kleiner und leichter als die Drehkondensator-Grundplatte aus dem Vorgängerprojekt. Das ist beim Portable-Einsatz günstiger.

Es findet ein Drehkondensator aus einem alten Radio (ca. 60er Jahre) Verwendung. Dieser hat zwei Plattenpakete für AM (Lang-, Mittel- und Kurzwelle) und zwei weitere Plattenpakete für UKW.

Diese Grundplatte ist gedacht für die Verwendung der faltbaren Magnetic Loop. Eine Sendeleistung von 5 Watt verträgt der Drehkondensator problemlos.

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Dieser Drehko hat im Gegensatz zum Drehko aus dem Vorgängerprojekt nur 2 Plattenpakete. Nehmen Sie deshalb einen Drehschalter mit 2 Ebenen und 6 Stellungen. Schalten Sie das eine Plattenpaket permanent parallel zur Loop (an die Bananenbuchsen). Die beiden Wurzeln des Drehschalters verbinden Sie bitte. Schalter Ebene 1: Die Kontakte 2-6 alle miteinander verbinden und an das zweite Drehko-Plattenpaket legen. Schalter Ebene 2: An die Kontakte 3-6 können verschiedene Kondensatoren angeschlossen werden, um den Frequenzbereich nach unten zu erweitern. Die anderen Pole dieser Kondensatoren an "Masse" legen.

Die Auskoppelschleife ist am Schaltplan nicht eingezeichnet.

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Bei meinem Exemplar decken die Schalterstellungen 1 und 2 die Bänder 40 m bis 15 m ab. Bei Schalterstellung 3 ist ein 390 pF-Keramikkondensator parallelgeschaltet für die Rundfunkbänder zwischen ca. 4 bis 6,5 MHz. Bei Schalterstellung 4 ist ein 680 pF Kondensator parallel geschaltet für das 80 m Band.

Für das 12 m und 10 m Band ist die Loop zu gross. Will man auch auf diesen Bändern mit der Magnetic Loop arbeiten so muss man sich eine etwas kleinere Loop anfertigen.

Durch parallel schalten von mehreren Kondensatoren an jeweils einem Umschalterkontakt kann der Kapazitätswert recht genau eingestellt werden, so dass der gewünschte Frequenzbereich im Rahmen der Möglichkeit dort ist wo man ihn haben will. Zum Beispiel: Wenn für einen gewünschten Frequenzbereich ein 220 pF Kondensator ein wenig zu weit oben und ein 330 pf Kondensator ein wenig zu weit unten im Frequenzbereich liegt, so nimmt man einen 220 pF Kondensator und schaltet dann versuchsweise kleinere Kondensatoren parallel, bis man den bestmöglich passenden Wert gefunden hat. Zum Beispiel 220 pF und 47 pF, was dann insgesamt 267 pF ergibt. So kommt man zu benötigten Kondensatorwerten, die in der Normreihe nicht verfügbar sind.

Es wird immer nur jeweils eine Kondensatorkombination zum Drehko parallel geschaltet. So bleiben die Bereiche der Schalterstellungen 3-6 unabhängig voneinander und beeinflussen sich gegenseitig nicht, wenn man mit den Kondensatorwerten eines Bereiches experimentiert.

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UKW Magnetic Loop

Der Drehkondensator hat zwei Plattenpakete für UKW. Damit möchte ich später Versuche im 2 m und 70 cm Band machen.

Hier noch ein paar Fotos, die während des Aufbaus entstanden sind:

Radiodrehko.Grundplatte.1.jpg

Radiodrehko.Grundplatte.2.jpg

Radiodrehko.Grundplatte.Buchsen-Schalter-Platte.jpg

 

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